Sung-Hyung Cho

endlich so weit!

"11 Freundinnen" feiert die Premiere am 17.5. in Cine Nova, Köln!


BUNDESWEIT KOMMT DER FILM AM 23.5.2013!

 

In den folgenden Städten wird 11 Freundinnen ab dem 23. Mai zu sehen sein:

BERLIN - Kulturbrauerei
BOCHUM - Cinema
BREMEN - Schauburg
FRANKFURT a.M. - Orfeo
FREIBURG - Harmonie
HAMBURG - Studio
KÖLN - Filmhaus
MARBURG - Kammer
MÜNCHEN - Neues Arena
NÜRNBERG - Cinecitta
OBERHAUSEN - Lichtburg
POTSDAM - Thalia

***Änderungen vorbehalten

Wir freuen uns wenn ihr alle zahlreich in die Kinos stürmt!

 

Kinotour 11 FREUNDINNEN:

Donnerstag 23.05.2013 - 19:00 Uhr
Frankfurt am Main / Orfeo
www.orfeos.de

Freitag 24.05.2013 – 19:00 Uhr
Marburg / FT Kammer/Atelier/Palette-Filmkunsttheater
www.marburgerfilmkunst.de

Sonntag 26.05.2013 – 19:00 Uhr
Hamburg / Studio-Kino
www.studio-kino.de

Montag 27.05.2013 – 20:45 Uhr
Potsdam / Thalia
www.thalia-potsdam.de

 

Die Story

Es ist eine phantastische Kulisse, im Sommer 2011. Die deutsche Frauenfußballmannschaft tritt im Berliner Olympiastadion vor 74.000 begeisterten Zuschauern zu ihrem ersten Spiel an. Davon hatten die Fußballerinnen geträumt: Dass ihr Sport in der Mitte der Gesellschaft ankommen würde. Und davon, dass sie ihrem Publikum ein neues Sommermärchen bescheren könnten. Dann die Enttäuschung: Das Team der Gastgeber schied im Viertelfinale gegen Japan aus. Der neue Dokumentarfilm von Sung-Hyung Cho („Full Metal Village“) zeigt, was man auf dem Platz nicht sieht: die monatelangen Vorbereitungen, das Training. Und er lässt Spielerinnen sehr unterschiedlichen Temperaments erzählen: von Lira Bajramaj, die in den Medien als Miss WM gehandelt wurde, bis zu der burschikosen Newcomerin Dszenifer Marozsán. So entsteht ein Gruppenporträt jenseits der Klischees: von jungen Frauen, die leidenschaftlich gerne kicken, aber auch als Physiotherapeutinnen, Studentinnen oder Sachbearbeiterinnen im Leben stehen. Und die deshalb auch mit Niederlagen, Verletzungspech und Enttäuschungen umgehen können. Ja, Frauen spielen Fußball. Und sie lackieren sich die Nägel. Willkommen im 21. Jahrhundert. 

Synopsis

"Das Treten ist männlich, das Nicht-Treten ist weiblich." - Fred J.J.Buytendijk, Psychologe, 1953.

Frauen und Fußball. Trotz wachsenden Interesses werden kickende Frauen immer noch belächelt - mindestens. Viele Männer sind nach wie vor davon überzeugt, dass Frauen kein Fußball spielen können, und sogar die geschätzten Kolleginnen vom Film meinen, Frauenfußball ist langweiliges Ballgeschubse ohne Thrill! Der Film fängt die spezielle Gemengelage ein und wirft einen genauen Blick auf die Frauen, den Sport, das Turnier und den Widerschein in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung. Er portraitiert auf unterhaltsame Art und Weise Spielerinnen, die für den Sport und den Traum von Erfolg viel opfern und die sich alle neben ihrer Leidenschaft mit den Fragen der existentiellen Grundsicherung anders beschäftigen müssen als ihre männlichen Kollegen, und wirft ein Schlaglicht auf die WM im eigenen Land, die Emotionen, die Hoffnungen, aber auch die Enttäuschungen.

Wie sagte schon der legendäre Herbert Zimmermann 1954: "Auch Fußball-Laien müssen ein Herz haben …

 

 

2011 Sommermärchen reloaded!

2011 ist wieder eine Fußball-WM in Deutschland....

2011 Fußball-WM in Deutschland ?? Ja, diesmal die WM der Frauen. Hieß es  2006 noch „Die Welt zu Gast bei Freunden“, ist das Motto nun „Sommermärchen reloaded“. Es wird auch einen Film dazu geben, und zwar von mir. 


Der Sommer 2006 bleibt allen in euphorischer Erinnerung: Fußballweltmeisterschaft, ein heißer Sommer ohne Regen und die Welt zu Gast in Deutschland, das wie ausgewechselt wirkte. Deutschland  zeigte sich als freundlich, weltoffen, multikulturell, heiter und ausgelassen. In größter Harmonie erlebten wir ein vereintes, glückliches deutsches Volk und genossen das neue „Wir“-Gefühl.  Die Deutschen standen endlich mal zu sich selbst. Und sogar wir, neue Mitbürger mit Migrationshintergrund, die sonst immer aus Prinzip gegen die deutsche Nationalelf waren, egal gegen welche Nation sie spielte, waren ebenfalls für Deutschland. Auch Keiner der ausländischen Gäste störte sich an dem neuen Deutschland-Gefühl. Eine Welle der Euphorie schwappte durch das Land, die angeblich teutonisch-miesepetrigen Deutschen entzückten die Welt mit einer einzigen, riesigen Party. Das war die Weltmeisterschaft 2006. Was ist nun passiert mit diesem Land?  Braucht es immer einen Anlass oder Ereignis, um anders zu sein, oder gar sich selbst zu finden? 

 

 




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