Sung-Hyung Cho

Heute Journal Kinokritik

Flash ist Pflicht!

Sabine Schulz, ZDF heute-journal
"FULL METAL VILLAGE ist eine Mentalitäts- und Seelenstudie. Der Blick auf die deutsche Provinz lässt uns staunen. Liebevoll und augenzwinkernd, berührend und skurril. Ein eigenwilliger, ein wunderbarer Film."

TV Total

TV Total

 Martin Schwarz, zitty
"Selten wurde ein Zusammenprall der Kulturen so kurzweilig und humorvoll geschildert wie in dieser Dokumentation."

Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin
"FULL METAL VILLAGE zeigt ein Stück Deutschland, das man so kaum kennt. Typisch deutsch und fremd zugleich. Ein wunderschöner Heimatfilm."

Jörg Schöning, Szene Hamburg
"FULL METAL VILLAGE ist eine ethnografische Studie. Die wiederum ist so unterhaltsam wie ein Spielfilm: witzig, liebevoll und skurril."

Preise

FULL METAL VILLAGE gewinnt Max-Ophüls- Preis:

Am Samstag, den 13.1.2007 wurde "Full Metal Village" von Sung-Hyung Cho in Saarbrücken mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Damit erhielt zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals ein Dokumentarfilm den Hauptpreis.

In der Jurybegründung dazu hieß es:

Das ebenso humorvolle, vielschichtige wie präzise Portrait des verschlafenen Dorfes Wacken, das einmal im Jahr zum Headquarter der Heavymetalszene wird, ist nicht nur ein sehr unterhaltsamer Dokumentarfilm, sondern ein faszinierendes Bild deutscher Identität. Sung-Hyung Chos virtuose Montage verdichtet die Wirkung der hinreißenden Bilder und Situationen zu einem grossen Tableau Vivant absurder Gegensätze und Bezüge. Mit fremdem Blick stellt sie eine intime Beziehung zu Wacken und Bewohnern her und zeigt uns Leben in Deutschland, wie wir es selbst nicht hätten sehen können. "Wacken rules!!!"

Hessischer Filmpreis 2006:

Bei der diesjährigen Verleihung am Freitag, den 5.10.2006 in der Oper in Frankfurt am Main wurde "Full Metal Village" von Sung-Hyung Cho mit Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es:

"Gelungene Kino-Dokumentationen bilden ihren Gegenstand nicht einfach ab. Sie gestalten ihn wie ein Spielfilm, interpretieren, lassen bewusst offene Stellen, die der Zuschauer mit eigener Erfahrung füllen kann. FULL METAL VILLAGE von Sung-Hyung Cho ist ein herausragendes Beispiel für diese Form, mit dem Zuschauer in Dialog zu treten.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Regisseurin ihre ersten 20 Jahre in Süd-Korea verbracht hat, dem lebendigsten und innovativsten Filmland der Gegenwart. Bekanntlich sehen Fremde oft genauer hin und finden andere Dinge als die Einheimischen. Doppelt fremd, als gebürtige Koreanerin und als Hessin, begibt sich die Regisseurin in ihrem Film unter die Eingeborenen der norddeutschen Gemeinde von Wacken, erzählt von ihrem Leben und der alljährlichen Begegnung mit Heavy Metal-Fans, die seit Jahren aus der ganzen Welt zum dortigen Open-Air-Konzert anreisen.

So ist FULL METAL VILLAGE im mehrfachen und mehrdeutigen Sinn ein Film über das Fremde und die Annäherung zwischen Fremden, ein liebevoller Essay über die ganz normale deutsche Provinz und natürlich das Portrait eines einmaligen Ereignisses und der Menschen, die es möglich machen. Mit ethnologischem Blick enthüllt Sung- Hyung Cho auch die kleinen Abgründe der Provinz, die skurrilen Seiten der Normalität. In wunderbar klaren, überaus genau gestalteten, ruhigen Kinobildern, einer exzellent komponierten Montage und einem besonderen Sinn für das Verschmitzte und den Charme der Menschen von Wacken hat FULL METAL VILLAGE hohe erzählerische Qualität und bricht zugleich mit ironischer Distanz das, was zu sehen ist, enthebt es dem rein Abbildhaften und verwandelt es in eine imaginäre poetische Wirklichkeit. Ein wundervoller Film!"

Schleswig-Holstein Filmpreis 2006:

Bei der Verleihung des erstmalig vergebenen Schleswig- Holstein Filmpreises hat der Film "Full Metal Village" von Sung-Hyung Cho den Preis in der Kategorie "Beste Dokumentation" erhalten. Nach dem Hessichen Filmpreis ist dies die zweite Auszeichnung für "Full Metal Village".  

 

DEFA-Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses 2007

 

Gilde-Filmpreis für den besten Dokumentarfilm 2007

 

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